• Sicherheitsdienst Glossar Buchstabe D

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DNA

DNA ist eine Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Diese Säure beinhaltet die Erbanlagen von Menschen und anderen Organismen. Fast jede Zelle eines Menschen beinhaltet die gleiche DNA. Die Analyse von DNA wird in mehreren Bereichen genutzt. In der medizinischen Forschung dient sie zur Untersuchung und Prävention von Erbkrankheiten. Weiterhin kann der sogenannte DNA-Test Aufschluss über bestehende Verwandtschaftsverhältnisse geben. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die DNA-Analyse bei der Aufklärung von Verbrechen. Sie wird zur eindeutigen Identifikation von Personen benutzt. DNA-Spuren an einem Tatort können zu einem Täterprofil zusammengesetzt werden und ergeben einen sogenannten genetischen Fingerabdruck, der als Beweismittel gegen den Täter anerkannt wird.

Datenschutzkontrolle

Laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hat jeder deutsche Bürger ein Recht auf Auskunft, Korrektur, Löschung oder Sperrung eigener Daten, die auf einem Server ohne eigenen Zugang gespeichert sind. Kontrollinstanzen wie die Datenschutzkontrolle helfen dem Bürger bei der Durchsetzung dieses Anrechts und überwachen aber auch präventiv die Einhaltung der gesetzlich reglementierten Datenschutzbestimmungen. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz kontrolliert den Datenschutz in der Telekommunikation und Post, aber auch in öffentlichen Einrichtungen des Bundes. Der Datenschutz in Landes- und Gemeindeverwaltungen wird von den Landesbeauftragten für Datenschutz gewährleistet, letztendlich sind die Aufsichtsbehörden der einzelnen Bundesländer für die Überwachung des Datenschutzes im privaten Sektor zuständig, d.h., Firmen, Gemeinschaften, Selbstständige etc.

Deeskalation

Der Begriff bezeichnet das Eingreifen in einen schwelenden Konflikt. Eine Situation, die möglicherweise in Gewalt ausarten könnte, wird durch Zureden, beruhigende Gesten und überlegtes Handeln entschärft. Ziel der Deeskalation ist es, die aufgestaute Aggressionen der sich streitenden Parteien abzubauen, damit eine Auseinandersetzung sachlich gelöst werden kann. Die sogenannte kommunikative Deeskalation, die allein auf verbales Eingreifen setzt, lässt sich in vier Schritte einteilen: Die Kontaktaufnahme mit den Streitenden, das Inkontaktbleiben, die Klärung des Problems und das Nachfragen, ob die Situation für die Beteiligten zufriedenstellend gelöst wurde. Auch Abwehrtechniken (Polizeigriff, “Schwitzkasten”) können deeskalierend wirken, sofern die Parteien voneinander ablassen, ihr Tun überdenken und die Bewegungsunfähigkeit das Aggressionspotenzial wieder senkt.

Detektiv

Ein Detektiv hat die Aufgabe, Informationen zu beschaffen, die von einem Auftraggeber gefordert werden. Diese Informationen können sich sowohl auf das Privat- als auch auf das Geschäftsleben beziehen. Ein Großteil der Auftraggeber eines Detektivs stammt aus der Geschäftswelt. Unternehmen engagieren Ermittler, wenn es um Markenpiraterie, Schwarzarbeit oder die Verletzung eines Geschäftsgeheimnisses geht. Kaufhäuser beschäftigen eigene Detektive und im Privatleben stehen vor allem Beziehungskonflikte im Mittelpunkt der Detektivarbeit. Der Beruf des Detektivs erfordert Geduld, Ausdauer und Hartnäckigkeit. Zudem ist technischer Verständnis von Vorteil und ein umfangreiches, juristisches Wissen hilft dabei, gesetzeskonform zu ermitteln und Rechtsgrenzen einzuhalten.

DIN-Geprüft

DIN ist die Abkürzung für Deutsches Institut für Normung. Das Deutsche Institut für Normung e.V. ist der Ansprechpartner für die Wirtschaft, den Staat und die Gesellschaft zur Erarbeitung von Normen und Standards. Erhält nun ein Produkt oder eine Dienstleistung das “DIN-geprüft Zeichen”, dann wurde dies von der DIN – Prüfstelle zertifiziert. Eine solche Zertifizierung ist dann erfolgreich, wenn das Produkt oder die Dienstleistung die Anforderungen einer oder mehrerer DIN – Normen erfüllen. War die DIN -Zertifizierung erfolgreich, dann erhält die geprüfte Institution darüber ein Zertifikat. Unter einer Norm versteht man eine Richtlinie über z.B. ein bestimmtes Aussehen, oder auch ein bestimmtes Verhalten bei der Herstellung.

Drencheranlage

Als Drencheranlage bezeichnet man eine stationäre Feuerlöschanlage. Sie kann sowohl manuell als auch automatisch ausgelöst werden und verwendet zum Löschen eines Feuers Wasser, das mit Druck aus Düsen gepresst wird. Durch eine bestimmte Wahl der vorhandenen Düsen und deren Anordnung wird eine linienförmige Wasserschleier-Bildung erzielt.

Durchbruchhemmende Verglasung

Bezeichnet eine Art von ein- und ausbruchhemmender Verglasung, die das gewaltsame Herstellen einer Öffnung verzögert. Maßgebend ist hier der Widerstand, den die Verglasung der gewaltsamen Einwirkung entgegensetzt.
Für Prüfungszwecke wird ein s.g. schneidfähiges Schlagwerkzeug (Axt) eingesetzt, mit dem versucht wird, eine Öffnungen von 400 x 400 mm herzustellen. Die Schläge werden dabei von einem Schlaggerät mit definierter Auftreffgeschwindigkeit und -energie durchgeführt.
Die Prüfung erfolgt unter Härtefall-Bedingungen, d.h., es werden die Einzelwiderstandswerte von drei Glasprüflingen ermittelt. Der hierbei erzielte kleinste Wert (= „worst-case-Bedingung“) wird für die Widerstandsklassen-Einstufung herangezogen. Nach DIN EN 356 wird die Zahl der notwendigen Axtschläge für die Einstufung gezählt.

Dynamisches Risiko Management

Ergänzend zur klassischen Definition eines Risiko Managements liegt der Schwerpunkt beim Dynamischen Risiko Management eher auf der Frage, wie etwas auf das Risiko wirkt. Hierzu müssen sämtliche Bedrohungen des Risikos genauer untersucht, deren Auslöser ermittelt und letztendlich die Gesamtkonstellation bewertet werden. Auch die sogenannten Risikobeschleuniger müssen erkannt werden. Die gesamte Bewertung geschieht dabei immer unter der Prämisse des Zeitfaktors, also permanent dynamisch.
Ein klassisches Beispiel für die Funktionsweise von Dynamischem Risiko Management sind Aktien- und Finanzmärkte dieser Welt. Gerade hier muss unverzüglich auf veränderte Situationen reagiert werden und eine Management Strategie dynamisch den neuen Gegebenheiten angepasst werden.