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Kaizen
Der japanische Begriff Kaizen bedeutet Veränderung zum Besseren und beschreibt das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung. Kaizen ist als prozessorientierte Denkweise im Sinne einer Geisteshaltung zu begreifen, die gleichzeitig Ziel und grundlegende Verhaltensweise im täglichen (Arbeits-) Leben darstellt. Mit gleicher inhaltlicher Bedeutung wird Kaizen in der deutschen Übersetzung als Ständige Verbesserung bzw. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess – KVP bezeichnet. Kaizen bzw. Kontinuierliche Verbesserung muss somit als Teil einer das gesamte Unternehmen umfassenden Anstrengung zur Verbesserung im Hinblick auf das Qualitätsziel verstanden werden, wobei jeder einzelne Arbeitsplatz und alle Führungs- bzw. Hierarchieebenen mit einbezogen werden.
Kontaktüberwachung
Siehe auch Einbruchmelder
Körperschallmelder
Körperschallmelder sind Elemente aus der Einbruchsicherungstechnik. Sie basieren auf dem Prinzip, dass mechanische oder thermische Einwirkungen auf einen Festkörper in diesem einen Schall erzeugen, welcher durch den Körperschallmelder erfasst, ausgewertet und gemeldet wird. Anwendung finden Körperschallmelder bevorzugt in der Überwachung von Tresoren oder anderen Wertbehältnissen.
Kriminalität
Der Begriff der Kriminalität (vom lat. crimen „Beschuldigung, Anklage, Schuld, Verbrechen“) bezeichnet im Wesentlichen laut juristischer Definition eine Straftat.
Mit dem Begriff Kriminalität werden sowohl alle von der Polizei als Straftat bewerteten Verhalten als auch Rechtsverletzungen strafrechtlicher Tatbestände bezeichnet. Des Weiteren ist zu unterscheiden zwischen den Begriffen Massenkriminalität und Kleinkriminalität. Der Begriff der Kleinkriminalität wird dabei vor allem für minder schwere Formen der Kriminalität benutzt und bezeichnet somit als rechtliche weniger schwerwiegende Straftaten, wie beispielsweise Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Während die Massenkriminalität die statistisch am häufigsten vorkommenden Delikte bezeichnet. Dazu zählen vor allem Delikte wie Sachbeschädigungen, Diebstahl oder Betrug. Hier bei sollte zudem eine weitere Abgrenzung zwischen der sogenannten organisierten Kriminalität und der Schwerkriminalität/Gewaltkriminalität vorgenommen werden.
Krisenmanagement
Krisenmanagement wird in einem Unternehmen notwendig, sobald eine Situation auftritt, die das Weiterbestehen des Unternehmens stark gefährdet oder eventuell sogar unmöglich machen kann. Es soll Schäden von Leib und Leben der Mitarbeiter und dritter Personen abwenden. Mögliche Umweltgefährdungen und schädliche rechtliche Konsequenzen sollen verhindert werden. Finanzielle Verluste oder gar Insolvenzen können durch Krisenmanagement verhindert werden. Aufgabe des Krisenmanagements ist es, das Unternehmen gefährdende Krisensituationen von vornherein zu vermeiden oder bei Auftreten einer Gefahrenlage sofort und unmittelbar mit höchster Priorität die Krise abzuwenden. Krisenmanagement kann auch Teil eines Projektmanagements sein, etwa wenn die fristgemäße und korrekte Abwicklung eines Projekts gefährdet ist.
Krisenstab
Der Krisenstab bezeichnet eine Gruppe von Personen unter Führung eines einzelnen Leiters innerhalb einer Gemeinschaft oder Organisation für den Katastrophen- oder Notfallschutz.
Der Krisenstab hat die Aufgabe als provisorisch eingerichtetes Gremium dem Leiter während einer Krise beratend zur Seite zu stehen, Entscheidungen vorzubereiten und die Ausführung von Aktionen zu koordinieren und zu überwachen. Durch die Einberufung eines Krisenstabs soll sichergestellt werden, dass im Schadensfall innerhalb einer Organisation Entscheidungen schnell getroffen und umgesetzt werden können, um den Schaden möglichst schnell zu beseitigen beziehungsweise so gering wie möglich zu halten. Nach Entspannung der Lage wird der Krisenstab meist wieder durch eine andere oder die vorhergehende Organisationsform ersetzt.



