• Sicherheitsdienst Glossar Buchstabe L

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LED (light-emitting diode)

LED ist die Abkürzung des englischen Wortes light-emitting diode und wird im deutschsprachigen Raum auch Leuchtdiode genannt. Sie ist eine spezielle Art der Diode und damit ein Halbleiterbauelement. Beim Übergang der Elektronen von der n-dotierten Seite zur p-dotierten Seite sendet sie Licht aus. Aufgrund der fehlenden Wärmeentwicklung und des damit verbundenen hohen Wirkungsgrades wird ihr Einsatz immer beliebter. Nachdem früher LEDs vor allem in Anzeigeinstrumenten zum Einsatz kamen, wächst die Beliebtheit, sie universell als Leuchtmittel einzusetzen. Beispiele hierfür sind der Einsatz in Taschenlampen, Raumbeleuchtung, KFZ-Leuchten, Verkehrsbeschilderungen, Straßenlampen bis hin zu Strahlern in der Veranstaltungstechnik. Im Infrarotbereich finden sich LEDs schon seit Längerem in Fernbedienungen, Lichtschranken und Nachtsichtgeräten.

Laser-Brandmelder

Der Laser-Brandmelder vereint sowohl die Vorteile von Gassensoren als auch die von linearen Rauchmeldern. Der Laser-Brandmelder ist damit eine Weiterentwicklung beider bereits bekannter und erprobter Technologien. Das neuartige Gefahrenmeldesystem der Laser-Brandmelder funktioniert, ähnlich wie ein linearer Rauchmelder, auf der Basis eines Laserstrahls. Anders als der herkömmliche Rauchmelder führt der Laser-Brandmelder spektroskopische Gasanalyseverfahren durch, wodurch er die Selektivität bei der Erfassung schwelbrandcharakteristischer Gasemissionen erhöht. Feuchtigkeit und Staubbelastung können diesem Melder nur äußerst selten etwas anhaben. Diese positive Eigenschaft führt dazu, dass Laser-Brandmelder vor allem in schwierigen oder unbeständigen Umgebungsbedingungen gut einsetzbar ist. Besonders für Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen, für Müllheizkraftwerke oder auch für große Hallen, in denen gängige Rauchmelder aufgrund von Störungen durch Staub und Feuchtigkeit weniger empfehlenswert sind, eignen sich Laser-Brandmelder besonders gut. Zudem justieren sie eigenständig nach, sodass auch Gebäude, die sich durch Windlast oder Wärmeeinwirkung geometrisch verändern, durch Laser-Brandmelder gut abgesichert werden können.

Lichtschranke

Eine Lichtschranke ist ein optisch-elektronisches System und kann die Unterbrechung eines Lichtstrahls erkennen. Somit kann zum Beispiel verhindert werden, dass sich automatisch schließende Türen eine Person einklemmen. Eine Lichtschranke besteht immer aus einer Lichtquelle und einem Empfänger (Sensor), der erkennt, ob die Lichtstrahlen mit oder ohne Unterbrechung auf ihn treffen.

Lokales Sicherheitsnetzwerk

Unter einem lokalem Sicherheitsnetzwerk versteht man die Vernetzung von Sicherheitseinrichtungen wie z.B. Kameras, Bewegungsmeldern, Rauchmeldern und Schliessanlagen in einem Gebäude. Über Funk sind die Einrichtungen miteinander vernetzt und kommunizieren mit einem lokalen Rechner der so genannten Zentrale. Eine Software verarbeitet die eingehenden Signale und kann gezielt in das System eingreifen ( z.B. Schliessanlage entriegeln) Wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist, besteht auch die Möglichkeit, dass man aktuelle Geschehnisse über SMS oder E-Mail erhält und somit sofort erfährt wenn z.B. der Rauchmelder einen Alarm auslödt. Zum Schutz vor Viren oder anderer schädlicher Software sollte man den Rechner regelmäßig auf Viren scannen.

Löschmittel

Unter Löschmittel versteht man Stoffe, die man zur Brandbekämpfung einsetzt. Zu beachten sind dabei die Brandklasse der brennenden Stoffe sowie die Bedingungen des Brandes. Relevant sind zum Beispiel die Raumgröße oder ob Personen gefährdet sind. Das einfachste Löschmittel ist Wasser. Allerdings ist es nicht in jedem Fall geeignet und die falsche Auswahl des Löschmittels kann schwerwiegende Folgen haben. Einige Chemikalien reagieren beispielsweise mit Wasser, sodass Explosionsgefahr besteht oder giftige Dämpfe freigesetzt werden können. Grundsätzlich besteht die Wirkung eines Löschmittels darin, der Verbrennung eine oder auch mehrere der drei Grundvoraussetzungen (Hitze, Sauerstoff und brennbarer Stoff) zu entziehen. Wasser beispielsweise kühlt ab, entzieht also die Hitze. Löschschaum oder Pulver dagegen können ein Feuer ersticken, indem sie den Sauerstoff der Luft vom brennbaren Stoff fernhalten.