Rauchmelder
Als Rauchmelder bezeichnet man technische Einrichtungen, die auf in der Luft enthaltene Verbrennungsprodukte (Schwebstoffe) ansprechen.
Repressivkontrollen
Den Begriff Repressivkontrolle kann man als “unterdrückende Kontrolle” übersetzen. Ein Beispiel für eine repressive Kontrolle wäre die Identitätsfeststellung bei der Blutentnahme wegen Alkohol laut Strafprozessordnung §81a. Bei einer repressiven Kontrolle ist der Kontrollierte dem Prüfer untergeordnet und hat genau genommen kaum eine Chance sich zu wehren. Repressive Kontrollen werden oft verwendet, um Sachverhalte besser prüfen zu können, da die Kontrolle ohne Einschränkungen durchgeführt werden kann. Diese Art von Kontrolle verstärkt zwar die Sicherheit, ist jedoch umstritten, da sie die betroffenen Personen bzw Personengruppen in bestimmten Fällen zu sehr unterdrückt. Ein Mittelweg zwischen repressiven Kontrollen und Gewährleistung der Freiheit ist meistens der beste Weg.
Rettungsweg
Der Rettungsweg (in Gebäuden) ist ein nach Baurecht vorgeschriebener Teil eines Bauwerkes, über den Personen einen gefährdeten Bereich verlassen oder aus diesem gerettet werden können. Zu den üblichen Rettungswegen zählen beispielsweise Flure, Treppenhäuser, alle Arten von Ausgängen, Rettungsbalkone mit Feuerleitern o.ä.
Revierdienst
Streifendienste oder Revierkontrollgänge sind das einsatzunabhängige, beruflich veranlasste Begehen oder Befahren eines zugewiesenen Schutzbereiches durch Sicherheitskräfte, um einen Schutz- oder Wachauftrag zu erfüllen.Zweck der Bestreifung ist das kognitive Wahrnehmen ungewöhnlicher Zustände von Dingen (z. B. Feuer, Hindernisse, herrenlose Gegenstände) oder Personen (z. B. verdächtige Optik, Bewegungen oder Notsituationen), sowie ungewöhnliche Handlungen (z. B. Straftaten oder Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung). Die Präsenz in der Öffentlichkeit, z. B. durch die Polizei oder optisch als solche erkennbare Sicherheitsfachkräfte hat das Ziel, Straftäter von der Begehung von Taten abzuhalten (Prävention), bereits begangene Straftaten festzustellen und zu melden und ggf. aktiv in die Straftat einzugreifen um diese zu verhindern, Täter zu stellen und Personalien festzustellen und diese bis zum Eintreffen der behördlicher Ordnungskräfte festzuhalten. Außerdem kann durch die Anwesenheit solcher Revierkontrollgänger das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöht werden und die Sicherheitskräfte können zusätzlich für Auskünfte und Hilfeleistungen zur Verfügung zu stehen. Revierkontrollgänger können überall da zum Einsatz kommen, wo weitläufige Gebiete (z.B. Parkanlagen, große Gebäudekomplexe) kontrolliert werden müssen, wo optische Präsenz Menschen größere Sicherheit geben und Straftaten im Vorfeld verhindern soll (z.B. Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Floh- und Wochenmärkte) oder wo z.B. technische Anlagen regelmäßig auf deren Funktionstüchtigkeit überprüft werden müssen (Baustellen, Computerzentralen), Alarmanlagen und/oder Brandmeldeanlagen ausgefallen sind oder gewartet werden. So genannte Wächterkontrollsysteme können noch als zusätzlicher Schutz installiert werden, um eine regelmäßige Bestreifung an sicherheitsrelevanten Stellen in jedem Fall zu gewährleisten und zu dokumentieren.
Risikoanalyse
Als Risokoanalyse oder Gefahrenanalyse bezeichnet man den Prozess Risiken zu erkennen, ihre Ursachen zu identifizieren und sie qualitativ und quantitativ zu beschreiben. Aufgrund der Risikoanylase lassen sich Gefahren durch Präventionsmaßnahmen vermeiden oder reduzieren. Sie ist Bestandteil des Risikomanagements, und kann somit bei der Entscheidungsfindung helfen. Sie ist dabei jedoch kein Handlungsvorschlag, sondern zeigt nur die Wirkung des Risikos auf. Die Risikoanalyse besteht aus den folgenden Abschnitten: 1. Riskoidentifizierung: Eine Liste der verschiedenen potentiellen Gefahren wird aufgestellt. 2. Folgenanalyse: Die Folgen der Risiken werden ermittelt. 3. Ursachenanalyse: Die Ursachen der Risiken werden identifiert und quantitativ beurteilt. 4. Risikobewertung: Die Risiken werden aufgrund festgelegter Kriterien oder Vergleiche bewertet. 5. Risikomanagement: Im Falle vorhandener Gefahren, sollten durch einen Risikomanager Präventionsmaßnahmen aufgezeigt und durchgeführt werden.
Risiko-Management
Das Risiko-Management (RM) bezeichnet eine grundsätzliche Verhaltensmethodik, durch die systematisch Risiken minimiert und bewältigt werden sollen. Das RM ist ähnlich der „Prävention“ (siehe Prävention) wesentlicher Teil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes (siehe auch Sicherheitskonzept).



